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Das strategische BGM...

Unser Anspruch bei Leypold Sport & Gesundheit ist es, für den deutschen Mittelstand die beste Expertenberatung rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement zu sein. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, haben wir nach einem Umsetzungsmodell gesucht, was nach unserer Einschätzung den bestmöglichen Erfolg für die Planung und Implementierung eines BGMs verspricht. Das Ergebnis ist das strategische BGM.


Aber der Reihe nach...


Aus unserer Beratungspraxis kennen wir grundsätzlich drei Entwicklungsstufen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die qualitativ schwächste Form ist das sogenannte Bauchgefühl-BGM. Wie der Name bereits verrät, werden hier Maßnahmen aus dem Bauch heraus implementiert. Oftmals dienen dabei die Internetauftritte und Stellenausschreibungen von Wettbewerbern als Inspiration oder man jagt den neusten Trends nach (z.B. das Job-Bike). Man folgt also primär dem Impuls mindestens die Maßnahmen anzubieten die andere auch haben, losgelöst von der Frage, ob die eigene Belegschaft solche „Goodies“ überhaupt benötigt. Das Bauchgefühl-BGM findet man überraschenderweise häufig in Start-ups. Der Drang nach schnellem Wachstum, gepaart mit einem massiven Stellenaufbau, führt erst zu einem Copy-Paste-Ansatz und dann zu einem Überbietungswettbewerb um die Talente.


Die Ernüchterung tritt spätestens dann ein, wenn Wunsch und Wirklichkeit spürbar auseinanderklaffen; wenn der Obstkorb im Büro vergammelt oder die Fitnessgeräte ungenutzt einstauben und die monatlichen Kosten sichtbar werden. Diese Situationen bilden dann häufig den Übergang zum Belegschafts-BGM. Man stellt sich also die Frage, welche Maßnahmen und welche Kosten benötigen das Unternehmen wirklich? Konsequenterweise erwartet man die Antwort bei dem Personenkreis zu finden, für den man die Anstrengungen letztlich durchführt: der Belegschaft.


Das Belegschafts-BGM hat allerdings einen Designfehler: Es konzentriert sich nur auf die Belegschaft. Das Abfragen von Bedürfnissen und Schmerzpunkten bei den MitarbeiterInnen verschafft zwar einen guten Überblick, schränkt die Sicht aber enorm ein. Das Blickfeld und die Wahrnehmung der Belegschaft ist sehr "Ich"-bezogen, schlicht fokussiert auf die eigene physische und psychische Gesundheit. Einen unternehmerischen Gesamtblick kann man hier nicht erhalten und ehrlicherweise auch nicht erwarten. Es bedarf also einen weiteren Entwicklungsschritt, damit das BGM mit einer unternehmerischen Brille betrachtet wird. Und genau hier kommt das strategische BGM zum tragen. Es ist geprägt von dem Gedanken, mit der Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements unternehmerisch sinnvoll zu agieren. Unternehmerisch bedeutet hierbei, dass alle Prozesse, Aktivitäten und Maßnahmen auf die betriebswirtschaftliche Gewinnformel einzahlen müssen: Umsatz - Kosten = Gewinn.


Wir haben also den Anspruch, dass wir mit dem strategischen BGM den Umsatz des Unternehmens erhöhen und die Kostenstruktur senken, sodass am Ende des Tages mehr Gewinn realisiert wird. Diese unternehmerische Sicht auf ein Gesundheitsmanagement ist neu und erweitert den Scope enorm. Es zwingt aber auch, die üblichen Vorgehensmodelle und Maßnahmen kritisch zu hinterfragen und stringente Prozesse zu implementieren.


Ein voll ausgerolltes strategisches BGM hat vier generische Ziele:

  1. Reduktion der Krankheitstage in der Belegschaft

  2. Steigerung der Performance

  3. Senkung der Fluktuation

  4. Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität


Und jetzt bleibt die spannende Frage, wie man diese Ziele in den Unternehmen tatsächlich erreichen kann. Und die Antwort finden Sie hier: Fast-Track-Training


Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Zeit und bis bald!


Ihr

Marco Leypold










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